Erfahrungsberichte 2

Erfahrungsbericht zum Thema Benzodiazepine:

Ich heiße Marion und bin 30 Jahre alt. Ich habe früher einen ziemlich groben Konsum mit diversen Tabletten gehabt! In meiner Lieblingsspalte standen Somnubene, Praxiten, Psychopax und Gewacalm! Ich habe über Jahre hinweg jeden morgen eine Handvoll Tabletten geschluckt, na ja, mit einer Handvoll meine ich ungefähr vier Somnubene, vier Praxiten, ein paar Gewacalm und später am Nachmittags nahm ich dann auch noch Psychopax dazu und dann nahm ich nochmals dieselbe Ration an Tabletten wie am morgen früh!!! Ich brauchte jede Woche über dreißig Somnubene, 40-50 Praxiten und 50 Gewacalm. Man kann sich sicherlich vorstellen wie ich beieinander war, ich war den ganzen Tag nur beim chillen und habe geschlafen. Mein Freund konnte mit mir gar nichts mehr anfangen, geschweige wir hätten was unternehmen können. Ich war immer so „breit“, dass ich nur im Bett gelegen bin! Mein Freund, Kevin, so ist sein Name, hat selber keine Tabletten geschluckt und wollte auch immer das ich ein bisschen zurück schraube damit wir wieder einmal was zusammen unternehmen können, so er! Ich bewunderte ihn sowieso, das er nach all den vielen Jahren nicht genug von mir hatte und einfach Schluss mit mir machte, aber er sagte mir immer wieder das er mich liebt und wir es zusammen schon schaffen würden!!! Das gab mir dann doch auch irgendwie Kraft da ich insgeheim wusste dass er mich nicht auf einmal alleine lassen würde und er mich liebt!!! Nach Monaten hatte ich dann selber die Schnauze voll von der ständigen Tabletten Fresserei und habe zu Kevin gesagt das jetzt fertig sei und ich habe dann von einem Tag auf den anderen keine Somnubene, Praxiten und Psychopax mehr genommen, habe mir auch keine mehr vom Arzt verschreiben lassen!!! Jedoch die Gewacalm nehme ich noch jedoch nur noch drei Stück am Tag!!! Ich war sehr konsequent und nahm wirklich nur noch die Gewacalm, mein Freund und auch mein Sozialarbeiter, dem ich eigentlich so fast alles sage, waren sehr stolz auf mich!!! Viele fragen sich jetzt sicher ob ich keinen Entzug davon hatte! Natürlich hatte ich Entzugssymptome aber ich hatte ja noch meine Gewacalm die ich nahm und bekam vom Arzt noch Trittico verschrieben. Die Trittico hatten mir schon über den Entzug geholfen. Ich hatte Schweißausbrüche, musste brechen und das nicht wenig, zitterte andauernd und konzentrieren konnte ich mich überhaupt nicht mehr! So ging es mir einige Wochen. Kevin unterstützte mich wie er nur konnte, dass half mir dann auch schon wieder wenn ich zu ihm gehen konnte wenn es mir richtig mies ging und ich depressiv geworden bin und mich ausheulen wollte! Das ging so einige Wochen und dann war ich wieder auf dem Damm!!! Alles war ganz anders, so klar und ich war so munter und auch sehr happy darüber dass ich es geschafft habe!!! Kevin sagte, dass er es gewusst hätte dass ich es schaffen würde und war auch sehr glücklich darüber! Ich nahm mein Umfeld ganz anders war und es schön so wie es war!!! Kevin und ich unternehmen jetzt sehr vieles zusammen und es hat uns noch mehr zusammen geschweißt!!!
Das ist jetzt schon fast ein Jahr her und ich bin stolz auf mich und hatte seit dem keine anderen Tabletten mehr genommen außer meiner Gewacalm!!! Ich weiß, dass ich noch nicht ganz weg bin von den Benzodiazepinen aber mit den Gewacalm lass ich mir noch Zeit!!! Ich möchte nicht nochmals so einen Entzug von den Tabs haben und reiße mich auch wirklich sehr zusammen!!!


Kokain ist für mich eine der schlimmsten Drogen. Meiner Meinung ist es sehr schwer das Kokain im Griff zu haben, vor allem ist es auch eine Droge wo man genug Geld haben muss, da man nämlich nie genug davon haben kann. Kokain ist ein weißes Pulver und man kann es entweder sniffen, rupfen, oder auch IV (- Intravenös) spritzen. Kokain ist eine Partydroge aber auch einerseits eine Droge um Spaß zu zweit zu haben oder mit einer kleinen Gruppe. Früher gab es eine Zeit wo ich sehr viel Kokain gespritzt habe. Als ich es das erste mal genommen habe wollte ich es gleich wissen und habe es von Anfang an gespritzt. Es ist ein super geiles Gefühl gewesen und man meint das man was besseres sei als die anderen sei. Man hat so eine Art Hochgefühl und Glücksgefühle. Ich persönlich habe das Kokain am liebsten mit meinem Freund zusammen genommen da ich auch sehr liebebedürftig war! Es kam sehr selten vor das ich diese Droge alleine oder in einer Gruppe genommen habe. Wenn ich es mir gespritzt habe wollte ich am liebsten das es nach dem „Knall“  leise war und das nur ganz leise gesprochen wurde, ich persönlich habe nie in den ersten fünf Minuten was gesagt. Ich habe mich hingelegt und habe das „Koks“ genossen. Es ist ein super Gefühl/„Flash“. Es ist ganz was anderes als wie wenn  man es durch die Nase zieht. Das Kokain „fährt“ dort ganz anders ein und wenn man es nicht kennt, dass Kokain, merken oft viele am Anfang gar nichts! Ich finde das man das  Koks erst kennen lernen muss da es anders ist als wie Heroin. Kokain ist genau das Gegenteil vom Heroin. Vom Heroin wird man eher ruhiger und man hat ein chilliges Gefühl und beim Kokain ist es genau das Gegenteil, man ist wach und munter und viele gehen auch gerne auf Kokain auf Partys. Wie ich vorher schon schrieb ist es eine Frage des Geldes wie viel und oft man das Kokain konsumieren kann denn vom Koks bekommt man einfach nicht genug, man will einfach immer mehr. Ich habe dann nach längerer Zeit mit dem Kokain aufgehört und man hat auch einen Entzug aber keinen körperlichen „Affen“ sondern es ist ein psychischer Entzug was viel dann auch vom Kopf kommt. Als ich das letzt mal Heroin genommen habe, probierte ich es dann wie es ist wenn man es snifft. Ich war sehr überrascht, da ich ein sehr gutes Gefühl dann hatte und es mir sehr gut „eingefahren“ ist. Mittlerweile nehme ich schon über fast zwei Jahre kein Kokain mehr und mir geht es auch nicht ab.